Dienstag, 19. Oktober 2010

Kann man sowas glauben?

Heute Abend erfuhr ich von einer Story, da weiß ich ja echt nicht ob ich soviele Hüte hab, das die mir hochgehen könnten.

Da wurde jetzt von einem Landgericht ein Mann nur zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Begründung: Er habe zwar seine 17jährige Tochter mißbraucht. Aber das Gericht folgte den Ausführungen des Mannes, dies sei ein Versehen gewesen. Ein Versehen!
Und sowas glaubt das Gericht!
Ich will ja nicht nörgeln, aber ich glaub meine eigene Frau würd ich auch im Dunkeln schon noch erkennen. Man darf zumindest dem Herrn zumuten zu merken, daß da was nicht stimmt. Auch im Suff!
Ein sehr seltsamer Auswuchs des Prinzips "Im Zweifel für den Angeklagten".

Ob das Gericht auch so gnädig wäre, wenn sich Töchterchen besäuft und anschließend den Vater im Dunkeln im Flur absticht..."Entschuldigung, ich dachte dat wärn Einbrecher"?

Sorry, ich find diesen Fall ein Unding. Wer kümmert sich da eigentlich um das Opfer? Mit Verlaub, das stärkt nicht meinen Glauben in den Rechtsstaat. Aber der hat ja sowieso schon länger nen Knacks, von daher...

Kommentare:

  1. Deutsche Gerichte kommen mir manchmal einfach nur übelst realitätsfern vor. Gesetz hin oder her, ein Richter hat trotz allem die Macht ein entsprechend hartes Urteil zu fällen. Was hier passiert ist zeigt aber einfach, dass deutsche Richter oft keine Eier in der Hose haben und mehr drauf achten keine Beschwerden gegen sich zu sammeln (wenn die Beweislage Bewährung vorsieht, der Richter aber trotzdem Haftstrafe gibt, dann ist das Gezeter von Seiten der Verteidiger natürlich groß) als Gerechtigkeit walten zu lassen... o.O

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  2. Ich will ja niemanden in Schutz nehmen, aber deutsche Richter sind an die Gesetze gebunden und dürfen nicht immer so, wie sie gern wöllten. Ist leider so. Ich spreche aus Erfahrung ... jahrelanger Erfahrung.

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