Donnerstag, 28. April 2011

Kartoffel-Nudel-Currygratin

Wir nehmen ein neues Fastfood-Gericht in die Speisekarte der Taverne auf.
Heute von mir entwickelt...eigentlich nur aus der Not heraus und ohne sonderlichen kulinarischen Anspruch.

Da stand ich heute mittag in meiner Küche, hatte Hunger, aber kein Geld und keine Lust wieder einkaufen zu gehen. Also mal durchstöbert was die Schränke noch so hergeben.
Kartoffeln waren da...aber Bratkartoffeln hatte ich gestern schon. Nudeln...aber zu wenige für eine volle Portion. Hmmm...mal durch die Suppen-und Soßen-Schublade gekramst.
Was fiel mir da in die Hände? Zwei Fertigpackungen Curry-Soße von Maggi, die seit einiger Zeit dort verstaubten. Irgendwann hatte mein Vater die mal gekauft, weil er meinte, ich bräuchte die. Dabei ist diese Curry-Soße von Maggi echt fade. Deshalb nie angerührt.
Hmmm...weg müßten die Dinger ja schon.
Eine Idee fraß sich in mein Hirn.

10 Minuten später war ich an der Umsetzung. Folgendes hatte sich mein Gehirn ausgedacht:
Die Nudeln und drei in Scheiben geschnittene Kartoffeln in eine Auflaufform gegeben, eine kleingeschnibbelte Zwiebel, Gewürze dazu (Salz, Pfeffer, Paprika, Chinawürze, alles was an Kräutern greifbar war, Cayennepfeffer). So. Und dann die Currysoße angerührt, mit reichlich Sahne verdickt, Worcestersauce zum anpeppen (wie sich rausstellte zu wenig). Das über den Inhalt der Auflaufform gegeben. Und dann die letzte Scheibe Salami als Beigabe oben drüber und darüber dann reichlich Goudakäse (in Scheiben, nicht gerieben, schließlich ist das hier grad quasi Restefuttern *g*).

Das Ganze 45 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geschoben.
Die letzten 10 Minuten tigerten ich um den Ofen wie ein nervöser Doktor Frankenstein, der sich fragt, ob der Blitz auch die richtigen Zellen bei seiner Kreatur getroffen hat.
Und dann...war es fertig.

Wie sich rausstellte machte es gut satt und schmeckte nichtmal schlecht. Allerdings war es etwas unwürzig. Da hätte mehr Pfeffer und mehr Worcestersauce rein gemußt...nunja...für ein aus dem was da war geschaffenes Experiment wars in Ordnung. Und dafür, daß es Maggi-Curry-Soße war. Wenigstens bin ich die nun erstmal los.

Wo kann ich mich vor Willi-Boy und seiner Katie verstecken?

Ahoi zusammen.

Ja, der Titel sagt schon alles oder? Also - wo kann ich mich verstecken? Mir geht das soooowas von auf den Piss. Wir sind hier in Deutschland, die sind nichtmal Mitglieder unseres Adelsvereins. Ich hab eine adelige gute Freundin, die geheiratet hat...da standen nicht alle Fernsehanstalten mit Liveübertragung Schlange. Dabei sieht sie viel besser aus als Willi-Boys Kate.
Wobei die für britische Royal-Verhältnisse ja gar nicht mal unsexy ist. Zumindest wenn sie sich nicht grad wegen ihrem Kleid mager gehungert hat.
Trotzdem: Diese Hochzeit interessiert mich nicht die Bohne. Wenns den Engländern (und man munkelt: Da nichtmal allen!) wichtig ist - von mir aus. Aber wir sind hier in Deutschland, immer noch, trotz zweier verlorener Weltkriege. Das ist weder unsere Königsfamilie, noch unser Prinz. Und trotzdem meint Sat1 zum Beispiel, es müßte neun volle Stunden lang live und mit einspielern übertragen (zumindest laut Angabe der Fernsehzeitung). ARD und ZDF halten es ähnlich, RTL auch und Phoenix wird wohl auch mal rüberschalten und schon im Vorfeld werden die Nachrichtensendungen damit gefüllt.

Dabei laufen derzeit wichtigere Dinge auf diesem Planeten als die Zeremonie dazu, wen Prinz William künftig exklusive zu poppen hat (ich verkneife mir jetzt Abschweifungen dazu, wie groß die Wahrscheinlichkeit bei einem Adeligen ist, daß er sich dran hält). Immer noch versuchen Diktatoren ihr Volk niederzuknüppel und zu bomben. Das ist z.B. wichtig. Der 1. FC Köln hat Trainerprobleme! Wir haben Probleme mit unseren Sozialsystemen, Gesundheitssystemen, Finanzsystemen...das ist wichtig. Erstaunlicherweise bringt Sat1 dazu nicht neun Stunden Sondersendung.
Angeblich wünscht es so das Publikum. Nun, ich bin Teil des Publikums, ich wünsche es nicht.

Selbst online begegnet einem das Hochzeitsthema aller Orten, auf richtigen und unechten Nachrichtenseiten. Furchtbar.

Ich glaube ich schalte dann ein, wenn nen Kumpel anrufen sollte: "Hey, Pirat, schalt mal die Hochzeit ein, die wird grad von einem Qaida-Kommando gestürmt!"
Ja, das wäre mal ein Grund einzuschalten.
Danke auch.

Konsequenterweise wird die Taverne keinerlei Berichterstattung zum Thema in ihren Räumen zulassen...sieht man mal davon ab, daß ich hier grad meckere.
So, Schluß damit. Ich nehm mir jetzt ne Schaufel und buddel mir ein tiefes, hochzeitsfreies Loch!

Donnerstag, 21. April 2011

Mr. Jobs is watching you...

Inzwischen sind wir es ja gewöhnt. Wo man steht und geht elektronische Angebote, bei denen man immer aufpassen muß, welche Daten sie abgreifen und was mit diesen Daten gemacht wird. Das fängt ja schon beim Punktesammeln an mancher Supermarktkasse an.
Besonders diskutiert sind in den letzten Jahren ja auch verschiedene Google-Angebote und Facebook. Man wird mißtrauischer. Wenn etwas vom Staat als Datensatz erhoben wird ja sowieso. Da kriegen die Verschwörungsfans direkt wieder Oberwasser. In der Tat muß man heutzutage sein Recht auf informationalle Selbstbestimmung immer wieder neu verteidigen und wahrnehmen.
Auch Microsoft, der oft gescholtene Riese mit seinem jahrelangen Beinahe-Monopol auf dem PC-Softwaremarkt, seinem manchmal etwas anrüchigen Verhalten und seinen immer mal wieder etwas schwer zu verstehenden Ansichten von Kundenfreundlichkeit und funktionierender Software, ist schon seit langem im Verdacht, Daten zu sammeln von den Rechnern der Windows-Benutzer.

Das ist so ein Verdachtsmoment, das mir häufig von Mac-Fans und sonstigen Apple-Anhängern unter die Nase gerieben wird. Obst - supi und gesund; ein Fenster - viiiieel zu durchsichtig. Apple is ja nur toll und sowieso.
Ich selbst nutze, ich gebe es zu, seit ewigen Zeiten Windows. Es hat den schlichten Grund, mit Windows komm ich halt zu recht, aus Gewohnheit. Weder bin ich davon ideologisch überzeugt, noch halte ich Windows für das einzig wahre.
Umso mehr geht mir schon länger die quasi-religiöse Begeisterung der Applefans tierisch auf die Eier. Und noch viel schlimmer, weil zum Massenphänomen wurde das mit dem iPhone und den ganzen Apps. In dem Falle wurde ich sogar doppelt mißtrauisch - ich bin immer mißtrauisch wenn etwas so unreflektiert von allen begeistert aufgenommen wird. So gehts mir ja auch mit Facebook.

Erste Warnzeichen, daß mein Mißtrauen nicht ganz unberechtigt ist, gab es ja in Form von Apps, die seltsam viele Kundendaten verlangten.
Und jetzt bestätigte sich mein Mißtrauen sehr drastisch: iPhones speichern umfangreiche Ortsdaten über die Standorte ihres Besitzers. Daraus lassen sich detaillierte Bewegungsprofile erstellen.
Nicht mehr Big Brother is watching you - sondern Mr. Jobs.
Unklar ist, was Apple eigentlich damit will. Geld machen - sicherlich. Denkbar durfte da viel sein.
Ich jedenfalls würde meinem iPhone nicht mehr weiter trauen als ich es werfen könnte. Wenn ich denn eins hätte. Zum Glück besitze ich nichtmal ein Handy. Haha. Von mir macht keiner so schnell ein Bewegungsprofil.

Schließlich bin ich der Pirat.

PS: Eine Stellungnahme von Apple gab es bisher dazu nicht.

Donnerstag, 14. April 2011

Mal wieder zwei Fundstücke

Der Pirat ist mal wieder über zwei Fundstücke gestolpert im Netz. Was halt so im Schleppnetz hängen bleibt, gell.

Das eine ist eine irgendwie sehr komische Seite, von der ich noch nicht so recht weiß was ich davon halten soll. Eine Bekannte, die dort angemeldet ist, erklärte mir das so, daß man dort über Spielen und Links anklicken Punkte sammeln kann, die eine virtuelle Währung darstellen, mit der man sich dann Wünsche erfüllen kann. Da das Ganze sehr an eine Wunderlampe erinnert, nennt es sich treffend auch www.dshini.net/. Wie gesagt, ich weiß nicht recht was ich von halten soll. Klingt ja erstmal witzig. Kenne aber bisher nur eine dort angemeldete Person, mehr Erfahrungsberichte gerne erwünscht!

Das zweite Fundstück fiel mir neulich auf, als ich mal wieder das VZ-Profil einer sehr lieben und netten Kollegin von mir überflog. Es ist ihre deviantArt-Seite:
Schunki on deviantART
Die Gute macht einige sehr schöne Grafiken wie ich finde und das gehört eindeutig gewürdigt. Sie hat da aber auch die richtige Ausrüstung für, da bin ich jedes Mal neidisch. Naja...wem ihre Bilder gefallen, ich bin sicher, sie freut sich über Kommentare (so wie ich ja auch :P).

In diesem Sinne ein spätstündliches Yoho!

Donnerstag, 7. April 2011

Späte Ehrung für Edelweißpiraten

Nein, nein, nicht für mich. Ich brauch keine Ehrung.

Nein, die echten Edelweißpiraten, zumindest ein paar davon, sollen geehrt werden. Und da sie Pate für meinen Nickname standen (auch nicht ganz ohne Grund), möchte ich es nicht unterlassen, dies hier zu berichten. Es stand heute in der Zeitung: Drei Edelweißpiraten sollen das Bundesverdienstkreuz bekommen.
Genauer geht es um Gertrud Koch, Fritz Theilen und Wolfgang Schwarz. In einer Woche ist die Verleihung.
Ihr Mitstreiter Jean Jülich hat bereits vor 21 Jahren das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Nach dem 2. Weltkrieg stritt man viel um die Edelweißpiraten. Für viele waren sie schlicht kriminelle Jugendliche. Andere glorifizierten sie als Helden des Widerstands. Beide Sichtweisen sind als solche sicherlich falsch und zugleich irgendwo richtig. Diesbezüglich haben die Historiker längst die grundlegenden Fragen beantwortet.
In Köln gab es bereits früh in den 30er Jahren Jugendliche, die sich nicht an die gesellschaftlichen Vorgaben anpassen wollten. In der Nazi-Diktatur war dies jedoch gleichbedeutend damit, mit dem Regime aneinander zu geraten. Und Gesetzesübertretungen, wie sie aufmüpfige Jugendliche in ihren wilden Jahren schonmal verüben, haben unter einem solchen Regime dann ungleich gravierendere Auswirkungen als ein paar Sozialstunden. Da das Regime Anspruch auf die Erziehung und Indoktrinierung aller Jugendlicher erhob, nahm es die Jugendlichen, die sich dagegen sperrten natürlich als Feinde war.
Die ersten Jugendbewegungen nannten sich in Köln Navajos, später dann Bündische Jugend oder Edelweißpiraten. Zuvorderst stellten sie sich gegen die Hitlerjugend, der sie sich nicht unterordnen wollten. Erst an zweiter Stelle und eher unfreiwillig stand der NS-Staat als solches als Gegner - denn dieser reagierte auf diese Cliquenbildung der unangepaßten Jugendlichen mit Gestapo-und SA-Einsatz und Razzien.

Die Bewegung war nicht einheitlich, der Organisationsgrad gering, ein großartiges politisches Programm gab es nicht. Nur der Wille zur Widersetzung gegen etwas, das als gegen den Menschen gerichtet wahrgenommen wurde - erfahren am eigenen Leib, wenn man zur Hitlerjugend gezwungen werden sollte. Der Durchsatz war groß. Sobald die Jugendlichen mit steigendem Alter zwangsweise zum Reichs-Arbeitsdienst oder zur Wehrmacht eingezogen wurden, waren sie raus der Bewegung; dafür rückten jüngere nach.
Widerstandskämpfer im klassischen Sinn waren sie also nicht. Aber sie als schlichte Kriminelle abtun zu wollen würde zu kurz führen. Wenn man sich in einer Diktatur den Vertretern des Regimes, etwa der Hitlerjugend, widersetzt ist man automatisch aus Sicht des Regimes kriminell.

Die Edelweißpiraten bewiesen, daß man auch als junger Mensch sich ein eigenständiges Denken bewahren konnte. Und sie zeigten in den letzten drei Kriegsjahren einen großen Mut, als sie den Repressionen des Regimes die Stirn boten - einen Mut, den nicht viele andere hatten. Ihr Verhalten war die natürliche Gegenreaktion gegen ein verbrecherisch agierendes Regime. Sie bewahrten sich mehr Freiheit vor allem im Kopf und im Herzen als die meisten anderen.
Gegen Kriegsende waren es im zu Trümmer gebombten Köln hunderte, wenn nicht tausende Jugendliche, die zur Edelweißpiratenbewegung gehörten.

Es gibt in Köln eine nicht enden wollende Debatte Jean Jülich, der sich auch nach dem Krieg sehr verdient darum machte, das Erinnern und Gedenken an die Geschehnisse von damals wach zu halten, zum Ehrenbürger zu machen. Im Stadtrat sperrt sich die CDU dagegen - mit recht fadenscheinigen Argumenten.
Oder möchte die Union etwa niemanden ehren, der für das Benutzen des eigenen Kopfes statt für Obrigkeitshörigkeit steht? Der Verdacht drängt sich mir jedenfalls auf.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Jean Jülich, der diesen Monat seinen 82. Geburtstag feiert, an seinem Lebensabend nochmal mit der Ehrenbürgerschaft geehrt würde. Es wäre mal das richtige Signal angesichts der vielen Vertreter des ehemaligen Naziregimes, die in etlichen Städten Deutschlands noch als Ehrenbürger firmieren bloß weil man nach dem Krieg vergaß sie ihnen zu entziehen.

Die Taverne wird jedenfalls weiterhin in einer doch gewissen Tradition bleiben. Unangepaßt und den eigenen Kopf nutzend. Für mehr Durchblick und der Freiheit verpflichtet.

Euer Pirat.

Mittwoch, 6. April 2011

Gesucht: Politiker mit Rückgrat

Erstmal ein sorry an meine Leser, die Tavernenleitung war in letzter Zeit sehr beschäftigt.

Und in der Zeit hat sich ja viel angesammelt. Einige Sachen hoffe ich in nächster Zeit noch bloggen zu können, anderes treibt mich jetzt grad im Moment um.

Denn was haben wir für ein Schauspiel erlebt! Erst die Energiewende der schwarz-gelben Bundesregierung nach Fukushima, dann die krachende Wahlniederlage in Baden-Württemberg und jetzt zieht sich auch noch unser Außenminister von seinem Nebenjob als Parteivorsitzender der FDP zurück. Und das ganz ohne Fallschirm.
Und das nachdem er schon außenpolitisch zusammen mit der Angela totalen Murks gebaut hat - offizieller hat eine deutsche Regierung glaub ich seit dem Schah nicht mehr zugegeben, mit einem Schlächter per Du zu sein. Auch wenns jetzt dementiert wird. Und zum Euro-Rettungsschirm....ohne Worte.
Es läuft eben nicht alles so rund und man merkt richtig, sie kommen in Schwierigkeiten bei der FDP, einen Ersatz zu finden. Rösler? Nun, der lächelt zwar immer, aber was er wirklich kann, muß er meiner Meinung nach erst noch beweisen. Viele schätzen ihn als fast schon zu lieb ein. Immerhin, er hat einen Doktortitel. Das ist doch...ach ja, ne, heutzutage ist das auch nix mehr. Hat jemand Röslers Doktorarbeit mal überprüft?

Das schlimme ist, man durfte bei ähnlichem Postengeschacher bei fast jeder Partei ein ähnliches Bild erwarten. Unsere politische Landschaft läßt wirkliche Charaktermenschen vermissen. Die nicht nur auffallen, sondern auch ihre verkündeten Grundsätze leben, selbst wenns Ecken und Kanten sind. Die noch das Rückgrat haben, aus Überzeugung statt aus Machtgeilheit auszurufen: Hier stehe ich und kann nicht anders.
Der letzte von dem man hoffte, er wäre so jemand, war der Guttenberg. Was wir davon hatten, sehen wir ja.

Nun wird einem oft gesagt...solche Menschen gibts halt sowieso nicht. Aber halt: Ich verlange ja keinen Menschen, ohne Fehler. Die gibts wirklich nicht. Ich verlange nur Menschen, die vernünftig mit ihren Fehlern umgehen können. Da sehe ich momentan keinen.

Wir haben keinen Politiker von Format. Und das trifft leider nicht nur auf Deutschland, sondern auf die ganze EU zu. Die EU hat sich im Libyen-Konflikt außenpolitisch praktisch selbst abgeschafft. Und die NATO beinahe gleich mit. Es scheinen turbulente Zeiten anzubrechen und uns fehlen auf praktisch jeder Ebene Leute, die das Rückgrat, die Eier und die Vision haben, das Steuerrat zu ergreifen und durch den Sturm zu schippern. Wenn wenigstens ein Teil unserer Politiker dazu geeignet wäre, könnte man ihnen ihre menschliche Verkommenheit wenigstens etwas leichter nachsehen. Wir haben keinen Churchill, keinen Roosevelt, keinen Adenauer, keinen Schmidt, keinen Lincoln...
Und das ist ein Trauerspiel. Die politischen Parteien sind nicht mehr dazu angelegt, die mit den besten Eignungen und Befähigungen dort hinzubefördern, wo sie gebraucht werden im politischen System. Das ist zugegeben das systemimmanente Risiko bei Demokratien der westlichen Ausgestaltungen. Aber wenn dieses Problem schon so offensichtlich ist....dann sollten wir als Wähler uns vielleicht künftig fragen, warum wir immer noch Parteien den Vorzug geben, die diesen Aspekt des Systems geradezu mißbräuchlich auf die Spitze treiben.

Wir haben ja noch ein paar Landtagswahlen dieses Jahr. Werte Wähler...bitte denkt diesmal besonders sorgfältig nach.