Donnerstag, 23. September 2010

Tornados gegen Wildschweine

Schon fast eine kleine Meldung war gestern und heute: Guttenberg zieht die Tornados aus Afghanistan ab. Dort hatten die Kampfflugzeuge 3 Jahre lang Aufklärungsdienste geleistet. Jetzt werden sie dort abgezogen, angeblich weil Drohnen den Job übernehmen und die so freiwerdenden Kapazitäten im Mandat für zusätzliche Ausbilder für die Afghanen genutzt werden sollen.
Und die linke Opposition freut sich schon.

Wie das Tavernenteam heute erfuhr, durfte diese Freude den Linken im Halse stecken bleiben, denn das Ganze ist ein großes Verschleierungsmanöver. Vor zwei Stunden erst hatten wir hier nämlich ein Erlebnis, das uns echt offenbarte, was da wirklich vor sich geht!

2 Stunden vorher:
Es hämmert an die Hintertür der Taverne - da hinten ist nur Acker. Unser Chefrausschmeißer öffnete einem etwas in Eile befindlichen Mann in Pilotendress.
"Habt ihr Kerosin?"
"Äh, nein, wir sind eine Taverne!"
"Verdammt...Taverne? Habt ihr Lagavulin, 30 Jährig?"
 "Moment...CHEF!!!! HABEN WIR LAGAVULIN, 30JÄHRIG???"
"JA!!"
Pilot: "Dann brauch ich den! Der ist requiriert!"

3 Minuten später standen wir zu dritt aufm Acker vor einem Tornadojet und der Pilot füllte den Lagavulin in den Tank.
"Danke Jungs! Der Sprit war dann doch was knapp von Afghanistan hierher!"
"Der fliegt wirklich mit Scotch?"
"Ja, aber nur mit gutem! Sogar besser als mit Kerosin."
"Und warum eilt die Verlegung so."
"Ah, wir sollen von Nörvenich aus Wildschweine jagen. Aber habt ihr nicht von mir. Danke Jungs - ihr habt der Verteidigung dieser Nation sehr geholfen!"

Ja, bitte schön, haben wir doch gerne gemacht. Die Tornados ziehen nun also in den Krieg gegen die Wildschweine, von dem wir wie auch www.paramantus.net bereits berichteten! Gerüchten zufolge steht fürs Wochenende in den Nörvenicher Kneipen bereits Wildschweinfilet auf der Speisekarte.

Aber liebe Bundeswehr...zahlt mir doch bitte noch den Lagavulin. Euer Pilot hatte leider kein Geld dabei.

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